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Ausleitungsverfahren


 

Unter Ausleitungsverfahren versteht man eine Gruppe von Therapien, die Giftstoffe (Schwermetalle, Medikamentenrückstände,...) und Stoffwechselreste aus dem Bindegewebe lösen und deren Ausscheidung fördern. Zu den Therapien gehören:

Schröpfen:
Das Schröpfen ist eine der ältesten Methoden in der traditionellen westlichen Medizin (so das es sogar sprichwörtlich geworden ist). Dabei werden spezielle Gläser, in denen man ein Vakuum erzeugt, auf die Haut gesetzt. Das Vakuum zieht dabei nicht nur die Haut an, es fördert auch lokal die Durchblutung. Verstärkt wird dies beim sog. trockenen Schröpfen durch die Verwendung einer durchblutungssteigernden Schröpfsalbe. Bei blutigen Schröpfen wird die Haut vor dem Aufsetzen der Schröpfgläser leicht eingeritzt, so dass das Vakuum Kapillarblut durch die Haut in das Glas zieht. In beiden Fällen wird die Durchblutung in einem weiten Umkreis (ca. 6 cm um das Schröpfglas und in die Tiefe) gesteigert und die Lymphe und das Immunsystem stimuliert (im Sinne einer lokalen Eigenbluttherapie).
Auch bei starken Muskelverspannungen und zur Schmerztherapie geeignet!

Baunscheidtieren:
Es wird auch als die Akupunktur des Westens bezeichnet, das Verfahren nach Baunscheidt: Mit einem Spezialgerät, dem sog. Lebenswecker, wird die Haut an speziellen Reflexzonenen gestichelt (max. 0,5 mm tief). Auf diese Stellen wird ein spezielles Baunscheidtöl aufgetragen. Dieses bewirkt eine Reaktion die der Berührung einer Brennessel ähnelt: Rötung der Haut und Bildung eines feinen Nesselausschlags (allerdings entsteht dabei kein Brennen oder Juckreiz, die Haut wird nur warm!).
Anwendungsgebiete sind auch hier Schmerzzustände, Arthrosen und Muskelverspannungen.

manuelle Lymphdrainage
siehe Manuelle Therapien

Elektrolyse-Fußbad
siehe Elektrolyse-Fußbad

medikamentöse Ausleitung:
Eine Entgiftungstherapie mit homöopathischen Komplexen, Nosoden (Krankheitserregern in homöopathischer Aufbereitung) und Phytotherapeutika (pflanzlichen Medikamenten) wirkt meist über die Anregung der Entgiftungsorgane Niere, Leber, Lymphe und Haut. Sie kommt vorallem nach schweren Krankheiten, Chemotherapien (Antibiotika, Antimykotika, Krebstherapie usw.),Impfungen, Vergiftungen (v.a. Schwermetalle wie Quecksilber und Blei) und bei genereller Schwäche der Entgiftungsorgane zum Einsatz.

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