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Unsere Muskulatur weiß, was uns gut tut!

"Kinein" ist das griechische Wort für "Bewegung" und "Logos" ist das "Wissen". Aus diesen beiden Wörtern setzte Dr. George Goodheart 1964 den Namen für seine neue medizinische Technik zusammen. Was meint er? Goodheart war Chiropraktiker und war so bestens mit den Muskeln des Menschen vertraut. Er fand heraus, das Stimulation bestimmter Areale eine Schwächung bestimmter Muskeln zur Folge haben, vorallem, wenn dort etwas nicht in Ordnung war. Ganz neu war diese Entdeckung nicht, denn schon die asiatischen Kampfkünste kannten diese sogenannten "Sedierungspunkte" zur Schwächung des Gegners. Neu war, das Goodheart diesen Effekt verwendete, um Störungen im Körper aufzuspüren und zu korrigieren.

Wie funktioniert das?
Bewegungen werden über einen feinen Rückkopellungsmechanismus gesteuert. Die Idee der Bewegung wird von der Großhirnrinde an den Muskel geschickt. Doch das Singnal kommt nicht direkt dort an, auf seinem Weg feinjustieren verschiedene Ebenen, besonders das Kleinhirn, dieses Signal und beinflussen so die endgültige Bewegung. Dazu benutzen sie die Signale die die Nerven der Muskeln zurücksenden (Spannung, Gelenkstellung, etc. ). Alle diese Signale werden ebenfalls wieder von verschiedenen Stellen interpretiert und nur modifiziert weitergegeben. So kann letztendlich der Zustand jedes Organs und des gesamten Körpers Einfluss auf die endgültige Bewegung nehmen! Genau das macht sich die Angewandte Kinesiologie zu nutze.

Wie wird das durchgeführt?
Man sucht sich einen Testmuskel aus. Diesen läßt man den Patienten gegen den Druck des Therapeuten anspannen. Läßt sich der Muskel durch die Stimulation seines zugehörigen Sedierungspunktes (für den Deltamuskel ist das zum Beispiel ein Punkt an der Großzehe) schwächer machen, dann reagiert der Muskel "normal", er kann zum testen verwendet werden. Nun wird eine Körperregion stimuliert oder ein zu testendes Arzneimittel verabreicht. Wird der Muskel schwach, hat man eine krankhafte Stelle gefunden bzw. ein unverträgliches Arzneimittel.

Was kann man testen?
Hier sind der Fantasie theoretisch keine Grenzen gesetzt. Man kann Fehlstellungen der Wirbelsäule und der Muskulatur herausfinden, homöopathische Mittel und Bachblüten testen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten (keine Allergien!), Verträglichkeiten von Zahnmaterialien bis hin zu psychischen Problemen. Dabei gilt immer: Reize die den Muskel schwächen, sind schädlich, Reize die einen schwachen Muskel stärken, können heilen!


© 2009 Stefan Grießinger IMPRESSUM
Landsberg am Lech